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SONNTAG, 07.07.24

Am Sonntag den 07.07.2024 war es endlich soweit, die lang ersehnte Rumänienfahrt unseres P-Seminars begann um 11 Uhr morgens. Zuerst fuhren wir nach München, um von dort aus mit dem Zug nach Wien zu gelangen. Nach einem kurzen Abendessen fuhren wir mit dem Nachtzug nach Mediaş (Mediasch). Dies war eine interessante Erfahrung, die tatsächlich auch erholsam hätte sein sein können, wenn sie nicht durch zwei aufwändige Grenzkontrollen mitten in der Nacht unterbrochen worden wäre. Denn obwohl Rumänien mittlerweile ein Schengen-Staat ist, fordert die EU weiterhin, dass sich Reisende auf dem Landweg an den Binnengrenzen ausweisen müssen.

Am Montag in aller Frühe bot sich uns dann durch die Zugfenster ein wunderschöner Blick auf die rumänische Agrarlandschaft.

MONTAG, 08.07.24

Nachdem wir am Montag kurz nach 9 Uhr Ortszeit an unserem ersten Zielort in Rumänien angekommen waren, nahmen wir zunächst in einem Café in Mediaș (Mediasch) ein leckeres Frühstück ein um anschließend die Stadt zu erkunden. Danach gab es eine Führung durch die Margarethenkirche, die für ihren schiefen Turm und einen beeindruckenden Flügelaltar bekannt ist. Das historische Kirchen-Gefängnis wirkte dagegen eher bedrückend und besonders Caro fand es dort richtig gruselig!

Anschließend fuhren wir zum Anwesen des Bürgermeisters von Copșa Mică (Kleinkopisch), bekannt als die ehemals dreckigste Stadt Europas, wo wir die nächsten Tage verbringen werden. Dort gab es direkt ein typisch rumänisches Mittagessen und nach einer kurzen Pause ging es dann weiter zum neuen Projektgelände unserer Partnerorganisation Tasuleasa Social.  Wir fuhren zu den zwei Häusern in Copșa Mică, die die NGO als Spende von der Stadt erhalten hat und um die herum wir die nächsten Tage arbeiten werden.

Am Abend stießen noch vier rumänische Schülerinnen und Schüler zu unserer Gruppe, mit denen wir nach einem gemeinsamen Essen am Lagerfeuer saßen und mit einer Runde “Who am I” den Tag ausklingen ließen.

DIENSTAG, 09.07.2024

Um Kraft für den Tag zu schöpfen, bekamen wir von unserem Herbergsvater ein stärkendes Frühstück in Form von Sandwich mit Ei, Schinken und Käse. Nom, nom! Danach fuhren wir zum neuen Projektgelände der Tasuleasa Social und enfernten die Dachziegel von einem Anbau, die wir dann zur Wiederverwendung stapelten. Danach fingen wir an, den Müll auf dem Gelände einzusammeln. Nach einer Suppe, Schnitzel mit Nudeln, Käsekuchen und Eis wurde die Mittagspause mit Uno verbracht. Zurück auf dem Gelände räumten wir dann den Schutt aus einem der Keller und holten den Müll aus dem zukünftigen Wohngebäude. Die 35°C und den ganzen Dreck hat man uns danach auch wirklich angesehen. Danach spielten wir Uno und aßen Rind mit Salat, Ofenkartoffeln und Tiramisu. Tripple nom! Leider wollte Dudu, unser Herbergsvater und nebenbei übrigens auch der Bürgermeister von Copșa Mică, nicht als Koch für die Mensa mit nach Deutschland kommen. Den Tag rundeten wir dann natürlich wieder mit ein paar Runden Uno ab.

MITTWOCH, 10.07.24

Der 3. Tag in Rumänien begann um 7.00 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück, das die Geschmacksnerven einiger P.u.R.-Teilnehmer verrückt spielen ließ.

Frisch gestärkt ging es dann zügig an die Arbeit, allerdings nicht ohne den Einsatz unseres frischgebackenen P.u.R.-Mitglieds Jessi Merklinger. Diese überzeugte uns mit diversen Fähigkeiten aus ihrem abgeschlossenen Sport Additum Kurs.

Dann hieß es nur noch: Schaufeln schnappen und ab in den Keller. Schweißtreibend wurde Stück für Stück der tief verschüttete Keller auf dem neuen Projektgelände freigelegt. Beim Warten auf den nächsten Anhänger gab es erst einmal eine unerwartete Brotzeit mit saftigen, frisch gepflückten Brombeeren.

Kaum ausgeruht, rief uns das ohrenbetäubende Dröhnen des Treckers erneut zur Tat. Trotz provisorischer Verbesserung der Deckenstabilität durch einen Holzbalken war die Arbeit nicht von langer Dauer. Ein unbedachter Schritt oder ein falscher Tritt hätten die Arbeit schnell beenden können. Doch schließlich lehnte sich jemand versehentlich gegen den Balken, und damit war der Arbeitstag aus Gründen der Sicherheit vorerst beendet. Vor dem leckeren Mittagessen gab es noch eine Runde rumänischen Volkstanzunterricht. Frisch gestärkt ging es dann mit dem Auto auf die wilde Reise. Unser bayerischer Riecher führte uns zu einem Zwischenstopp in Biertan mit Besichtigung einer mittelalterlichen Burgkirche und dann weiter nach Șapartoc.

Trotz der schönen Momente wurde uns beim Passieren der am Weg gelegenen Roma-Siedlung bewusst, wie viel in Rumänien noch zu tun ist. Der erschreckende Anblick der offensichtlichen Armut stimmte uns nachdenklich.

Vorbei an der Siedlung und ab auf den Abenteuerpfad. Mit dem Auto ging es bergauf und bergab immer tiefer in die Natur hinein. Angekommen und umgeschaut, wie könnte man sich besser entspannen als mit einer Runde UNO? Dabei brachten die Hopfmüller-Spezialregeln die Mitspielenden regelmäßig zur Verzweiflung. Jetzt gab es nicht mehr viel zu tun, außer zu essen und auf Big Boss Alin zu warten. In p.u.r.er-Gemeinschaft ließen wir den Abend bei Lagerfeuer und Musik ausklingen.

DONNERSTAG, 11.07.24

Unser vorletzter Tag begann mit einem ausgiebigen rumänischen Frühstück, bevor wir uns mit Alin, dem Hauptorganisator der Tasuleasa Social, auf den Weg nach Sigishoara (Schässburg) machten. Schon nach kurzer Zeit wurde uns klar, dass dies eine sehr heiße Angelegenheit werden würde. Unterwegs erfuhren wir viel über die Vergangenheit dieser Organisation und uns wurde bewusst, wie viel Engagement und Arbeit hinter dem ganzen Projekt steckt. Als die Wasserflaschen immer leerer wurden und sich auf einigen Gesichtern bereits ein leichter Sonnenbrand abzeichnete, waren wir froh, als wir endlich in Sigishoara, der ältesten der zwölf Städte Siebenbürgens, ankamen. Doch bevor wir unser wohlverdientes Mittagessen zu uns nehmen konnten, bekamen wir noch eine Führung durch die Altstadt und deren Kirchenburg mit einem Einblick in das mittelalterliche Leben dort. Vollgepackt mit positiven Erinnerungen an die unberührte rumänische Landschaft und natürlich einem sättigenden Mittagessen (um 16 Uhr) machten wir uns wieder auf den Weg zu unserer Unterkunft.

Nach einer erfrischenden Dusche und einer erholsamen Pause waren alle bereit, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. In Erwartung des Abendessens trafen wir uns alle am vorbereiteten Lagerfeuer, wurden aber von rumänischen Feuerkünstlern mit Bärenfellen um die Schultern und Feuerstäben in den Händen überrascht. Mit großem Staunen beobachteten wir den spektakulären Feuertanz und lauschten anschließend den interessanten Geschichten der Artisten. Um Mitternacht wurden wir schließlich mit einem unglaublichen Abendessen verwöhnt, das mit viel Herz und Engagement auf traditionelle Weise über dem Lagerfeuer zubereitet worden war und den letzten Abend dieser einmaligen Reise perfekt abrundete.

FREITAG, 12.07.24

Nach einer kurzen Nacht mit wenig Schlaf und viel Gelächter erwachten wir ein letztes Mal in den Zelten, um uns einem ausgiebigen Frühstück zu widmen. Kurz darauf hieß es Abschied nehmen von Jessi, Sándor und Florin, die wir alle drei tief in unser Herz geschlossen haben. Schnell noch die letzten Geschichten ausgetauscht und schon machten wir uns auf den Weg nach Sibiu (Hermannstadt). Nach einer kurzen Reflexion der vergangenen Tage führte uns Herr Hopfmüller todesmutig durch die Stadt. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten, immer wieder untermauert von spannenden Vorträgen der p.u.r.en Teilnehmenden. Aufgrund der brütenden Hitze war das Bedürfnis nach einer Pause groß und so verbrachten wir die Stunden bis zur Führung am Abend bei einem kühlen Getränk. Dann zeigte uns ein rumänischer Erasmus-Kollege unseres Lehrers die zauberhafte Stadt. Schließlich ließen wir den Abend entspannt in einem Restaurant ausklingen.
Noch schnell ein Eis und ab zum Bahnhof, immer begleitet von Caros ausgiebigem Nom Nom.

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Auch dieses Jahr hat das P.u.R.-Seminar vor Weihnachten fleißig gebacken, gebaut und gemalt, um bei Weihnachtsverkäufen Spenden für die Tasuelasa Social zu sammeln. Hier haben wir in diesem Jahr mit dem P-Seminar “Straßburg” zusammengearbeitet.

Gemeinsam haben wir in Kleingruppen Plätzchen gebacken und “Trinkschokolade am Stiel” hergestellt, Kerzen und Gläser bemalt sowie Schlüsselanhänger genäht. So verbrachten wir außerhalb unserer normalen P.u.R.-Stunden noch den Buß- und Bettag in der Schule, an dem wir die Verkaufsartikel fertigstellten und verpackten.
Während dieser Zeit hatten wir nicht nur eine Menge Spaß, sondern lernten auch viel über die Organisation eines Projekts.
Verkauft wurden unsere Produkte dann im Dezember drei Mal pro Woche in der Mensa und dem C-Bau des Gymnasiums sowie beim zweiten Weihnachtskonzert der Schule, bei dem auch Glühwein und Kinderpunsch ausgeschenkt wurde.

Die Verkäufe waren insgesamt ein P.u.R.er Erfolg für uns und wir hoffen, dass wir durch diese und die noch folgenden Aktionen die Tasuelasa Social, so gut wie möglich, unterstützen können!

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Wir sind bereits das dreizehnte P-Seminar P.u.R. am Gymnasium Penzberg und freuen uns, in die Fußstapfen unserer Vorgängerseminare zu treten, aber auch mit unseren ganz eigenen Ideen die Tasuelasa Social, unsere Partner-NGO (Nichtregierungsorganisation) in Rumänien, zu unterstützen. Hierbei unterstützen uns unsere Lehrkräfte Frau Wehrberger und Herr Hopfmüller.

Auch dieses Jahr soll es wieder altbekannte Aktionen wie die Weihnachtsverkäufe oder den Helping-Hands-Day geben – diesem und auch ganz besonders unserer Seminarfahrt nach Rumänien, blicken wir mit P.u.R.er Freude entgegen!

Eure neuen P.u.R.-Schüler!