Reisetagebuch – Tag #5

Nach dem Frühstück stiegen wir alle in den Bus und fuhren zu einem Roma-Dorf, welches auf Karten nicht zu finden ist. Nach einer dreistündigen Fahrt kamen wir in dem kleinen Dörfchen an und stiegen alle bei der Schule aus. Dort warteten schon sehr aufgeregte Roma-Kinder auf uns. Die Schule besaß zwei kleine Klassenräume, ein Lehrerzimmer und Toilettenräume. Nach einer kurzen Einführung durch Alin in einem der Klassenzimmer und einem Snack teilten wir je eine Tafel Schokolade an die Schulkinder aus, welche daraufhin mit strahlenden Augen aus dem Klassenzimmer liefen.

Es folgte ein Kennenlern-Spiel auf dem Pausenhof. Danach wurde der Rest von dem mitgebrachten Essen an die Kinder verteilt, woraufhin manche Kinder uns an den Händen fassten und uns zu ihren, meist einräumigen Häusern führten. Dort wurden wir mit offenen Armen empfangen, und versuchten, trotz Kommunikationsschwierigkeiten, unseren Dank für das angebotene Essen und Trinken auszudrücken. Anschließend kehrten wir zur Schule zurück und fuhren nach Rogoz, wo wir ein traditionelles nordrumänisches Haus und dessen Räume und Habseligkeiten kennenlernen durften.

Es folgte die Besichtigung einer Holzkirche, welche im Jahre 1632 gebaut worden war. Die Türen waren sehr niedrig gebaut, damit die Feinde nicht auf ihren Pferden in die Kirche eindringen konnten.

Dann fuhren wir über kurvige und holprige Strassen wieder zurück zum Tasuleasa-Gelände, wo wir schon mit Polenta an Steinpilzsauce erwartet wurden. Nun steht noch ein letztes Lagerfeuer auf dem Plan, bevor wir morgen nach Hermannstadt aufbrechen.

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